Wuff! Ich war für euch in den 2. Klassen unterwegs und durfte bei einem ganz besonderen Workshop hineinschnuppern. Zu Gast war Mag. Dr. Magdalena Sorger – Insektenforscherin und Ameisenexpertin.
Vier Stunden lang verwandelte Magdalena die beiden Klassenzimmer in kleine Forschungsstationen. Im Mittelpunkt stand die artenreichste Tiergruppe unserer Erde: die Insekten. Habt ihr gewusst, dass sie rund 80 Prozent der weltweiten Tiervielfalt ausmachen? Da gab es jede Menge zu entdecken!
Gemeinsam gingen die Schülerinnen und Schüler der Frage nach, welche Tiere überhaupt zu den Insekten zählen und woran man sie erkennen kann. Spielerisch erforschten sie außerdem die große Verwandtschaft der Gliederfüßer. Dazu gehören nicht nur Insekten, sondern auch Spinnen, Krebstiere sowie Hundert- und Tausendfüßer.
Mit spannenden Geschichten, Lernspielen und anschaulichen Informationsmaterialien lernten die Kinder typische Merkmale, unterschiedliche Lebensweisen und die wichtige Bedeutung dieser Tiere für unsere Natur kennen. Dabei wurden fast alle Sinne eingesetzt: Es wurde geschaut, gefühlt, gehört und ganz genau beobachtet.
Besonders beeindruckend fand ich die vielen Insektenmodelle und präparierten Tiere, die Frau Dr. Sorger mitgebracht hatte. So konnten die Kinder die verschiedenen Krabbeltiere aus nächster Nähe betrachten und ihre Besonderheiten entdecken. Gemeinsam erforschten sie Libellen, Wespen, Bienen, Käfer, Wanzen, Spinnen, Weberknechte sowie Hundert- und Tausendfüßer und erfuhren viel über deren Lebensweise und ihre wichtige Rolle im Ökosystem.
Zum Abschluss gestalteten die Kinder in Gruppenarbeit informative Plakate und konnten dabei ihr neu erworbenes Wissen kreativ festhalten. Dabei zeigte sich, wie aufmerksam sie während des Workshops geforscht und mitgearbeitet hatten. Viele spannende Fragen wurden gestellt, und so mancher staunte darüber, wie vielfältig und faszinierend die Welt der Insekten und ihrer Verwandten ist.
Mein Fazit als Reporterhund: Dieser Workshop war eine spannende Reise in die Welt der kleinen Krabbler. Jetzt weiß ich: Selbst die kleinsten Tiere leisten Großes und sind für unsere Natur unersetzlich. 🐕🔍🐜🦋

